fbpx

Mitarbeitermotivation: Gibt es einen Königsweg?

Man kann Mitarbeiter motivieren, indem man sie antreibt, gute Leistungen zu erbringen. Das ist allerdings anstrengend und sorgt mitunter für Frust auf beiden Seiten. Ein zweiter Weg, der Mitarbeitermotivation ist sie zu manipulieren – mit Geld, Boni, Beförderungen, Status, Versprechen. Kurz: mithilfe der sprichwörtlichen Möhre vor der Nase. Das funktioniert kurzfristig, wie zahlreiche Studien immer wieder bestätigen, ist aber unethisch und verrät überdies ein fragwürdiges Menschenbild: Wer so führt, hält seine Mitarbeiter offenbar für Esel. Der dritte Weg, Mitarbeiter zu motivieren, ist sie – ganz konkret – zu ermutigen und Leistungen anzuerkennen.

Aber nur dann, wenn das Lob aufrichtig ist. Mit dem guten Willen, das Beste aus den Menschen herauszuholen, ihnen dabei aber eine Wahl zu lassen, macht es jedoch beiden Spass und hat in der Regel auch die grösseren und nachhaltigeren Effekte.

Schon Albert Bandura, Psychologe-Professor an der Stanford-Universität, konnte die positive Wirkung der Ermutigung nachweisen. Derart gelobte Mitarbeiter sind motivierter, stecken sich höhere Ziele und fühlen sich diesen stärker verpflichtet. Das geschenkte Vertrauen kann zudem bewirken, dass Menschen über sich hinauswachsen.

Was Menschen wirklich motiviert:

  1. Menschen wollen ihre Ziele erreichen
    1. Und sie möchten, dass dies bemerkt wird. Kurz: Sie wollen stolz auf ihr Tun sein: Entsprechend vermeiden sie als Führungskraft Situationen, in denen keine Aussicht auf Erfolg besteht oder diese nur gering ist.
  2. Menschen suchen soziale Beziehungen und Zugehörigkeit
    1. Erfolg lässt sich schliesslich erst geniessen, wenn er durch andere bestätigt wird. Denn auf Anerkennung folgt meist auch Zugehörigkeit.
  3. Auch Macht motiviert.
    1. Die beiden ersten Punkte führen automatisch zu einem gewissen Einfluss auf die jeweilige Gruppe: Respekt, Status und Einfluss steigen. Und das ist ebenfalls ein enormer Ansporn. Psychologische Studien zeigen immer wieder: Das permanente Gefühl von Ohnmacht hingegen demotiviert und macht Menschen sogar krank.

Studien belegen: Regelmässiges Feedback kann die Motivation und Leistung von Mitarbeitern um 10 Prozent steigern. Diese für erreichte Ziele und gute Leistungen zu würdigen und dies aufrichtig anzuerkennen, verbessert die Motivation gar um 17 Prozent. Ein wichtiger Nebeneffekt – die Beziehung unter den Mitarbeitern und zum Chef verbesserte sich ebenfalls.

Euer

Manuel Gomes

Fokus – Zeit – Geduld – so schaffst du die Transformation

„Visualisierung war der Schlüssel zu meinen Erfolgen“ las ich erst kürzlich in der aktuellen Ausgabe von „Red Bulletin“, dem Red Bull Magazin. Die Worte stammen von Michael Phelps, dem Olympioniken mit den meisten Medaillen in der Geschichte der Olympischen Spiele überhaupt – 28, davon sage und schreibe 23 in Gold. Als Vierzehnjähriger schon setzte sich der amerikanische Jahrhundertschwimmer Zeitlimits bis aufs Hundertstel einer Sekunde – und hat sie erreicht.

Wenige Menschen sind in jungen Jahren schon so fokussiert wie dieser Ausnahmeathlet. In Treffen mit Freunden und Bekannten erfahre ich hingegen immer wieder von Geschichten, welche einem ähnlichen Muster folgen. Mit Anfang zwanzig sind sie in einem Unternehmen angestellt, verdienen gutes Geld und leben in der Hoffnung, dass sie eines Tages die grosse Karriere machen. Was dann oft passiert – sie werden einfach übergangen – und dann kommt das Erwachen. Und dann stellen sie sich die Sinnfrage: Was will ich wirklich in meinem Leben?

Viele Menschen sind von den Prägungen ihres Lebens derart determiniert – sie machen Dinge, die gesellschaftlich positiv beurteilt werden, aber nicht ihren eigentlichen Wünschen entsprechen. Man geht in die Ferien, weil man einfach in die Ferien geht. Man fährt ein Auto mit einer Marke, weil diese gesellschaftlich akzeptiert wird. Wer so sein Leben lebt, der lebt es für andere und nicht für sich selbst. Früher oder später kommst du an einen Punkt, wo du dies nicht mehr willst. Und dies ist ein Glücksmoment, denn jetzt hast du die Chance die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Ich weiss, von was ich spreche. Ich bin aus der Situation ausgebrochen, habe mich befreit von meinen Prägungen, habe mir ein Ziel gesetzt und dieses konsequent verfolgt. Von diesem Punkt an konnte mich nichts davon abbringen.

Grosse Veränderungen passieren nicht über Nacht – sie brauchen Zeit und Geduld. Wenn du also etwas in deinem Leben erreichen willst, dann sei konsequent aber auch geduldig mit dir selbst.

Und noch was: Kommuniziere deine Ziele. Indem du das tust, machst du die anderen Menschen indirekt zu Verbündeten für dein Unterfangen. Dieses Phänomen ist als selbsterfüllende Prophezeiung bekannt– wenn viele Leute fest daran glauben, dass etwas eintritt, dann wird das auch passieren.

2017 ist bisher ein besonderes Jahr für mich gewesen. Nicht nur weil ich 30 geworden bin. Viel Positives hat sich in meinem Leben getan. Ich schaue zurück, und schaue nach vorn, setze mir neue Ziele. Mein Leben wird sich erneut verändern, nicht aber das Bewusstsein, mit dem ich neue Dinge angehe.

Hab Mut – du kannst nur gewinnen.

Euer

Manuel Gomes

Das Rezept zum Glück – das findest du in dir.

Kennt ihr die Geschichte von den vier Göttern, die uns Menschen bei der Suche nach dem Rezept zum Glück einst vor grosse Aufgaben gestellt hatten? Sie wollten es uns wirklich nicht leicht machen und so schlug der erste der vier Götter vor: „Lasst die Menschen das Rezept zum Glück am tiefsten Punkt der Erde suchen. Dorthin gelangen sie nie!“ Doch entwickeln die Menschen tatsächlich die Technologie, um in den Kern unseres Planeten vorzudringen. Aber, Fehlanzeige – das Glück war dort nicht zuhause. „Dann lasst sie auf dem höchsten Punkt der Erde danach suchen“ schlug der zweite der vier Götter vor. Und so bestiegen die Menschen den knapp 9000 Meter hohen Mount Everest – und siehe da: das Glück war auch dort nicht zu finden. „Dann halt der Mond“ kam als dritter Vorschlag. Also entwickelten die Menschen eine Raumkapsel und flogen zu dem uns nächsten Himmelskörper. Doch der Mond war leblos – keine Liebe und auch kein Glück. „Lasst sie es in sich selber suchen“ schlug der letzte der vier Götter vor – und nach all den weiten Wegen und Mühen fanden die Menschen schliesslich dort das Rezept zum Glück.

Diese Geschichte hat sich natürlich so nie zugetragen, jedoch steht sie sinnbildlich für unser ewiges Streben, unser Glück in immer neuen Dingen und Sachen zu finden – in einem neuen Auto, einem Haus, einer Urlaubsreise – oder gar in einem anderen Menschen. Doch muss man gar nicht so weit suchen, denn der Schlüssel zum Glück liegt in einem selbst. Schon Whitney Houston – ein Weltstar, der alle materiellen Dinge der Welt besass – sang in einem ihrer grössten Hits: „Die grösste Liebe überhaupt fand ich in mir selbst.“ Erst wer das innere Glück gefunden hat, der kann all die schönen Dinge im Leben richtig geniessen und ihnen den richtigen Stellenwert geben.

Nun, wie dringt man zu seinem ganz persönlichen Glück vor? Bei mir hat es mit folgender Technik funktioniert. Überleg dir mal, wer sind die fünf Personen, die dich am meisten geprägt haben. Welche Glaubenssätze haben sie dir mit auf den Weg gegeben? Was wären deine Glaubenssätze ohne den Einfluss dieser Personen? Welche Menschen haben dein Leben und damit dein Glück positiv beeinflusst – und welche eben nicht? Dann frage dich „wo stehe ich heute?“ und „wo will ich wirklich hin?“ Das Glück liegt also darin herauszufinden, was du – ohne Einfluss und die Prägungen durch andere Menschen – wirklich willst. Und wenn du dir dessen bewusst bist, dann musst du kompromisslos diesen Weg verfolgen. Dann veränderst du dein berufliches und privates Umfeld, gehst neue Wege und verlässt alte Gewohnheiten und Muster, die dich von deinem Glück fern gehalten haben. Dann geht es dir nicht mehr darum, die Erwartungen anderer zu erfüllen, sondern dich selbst glücklich zu machen. Und Glücklichsein ist ansteckend – wenn du glücklich bist, sind es auch die Menschen um dich herum.

Nimm dir also die für dich, dein Leben und Glück essentiell wichtige Zeit. Finde heraus, was dich glücklich macht. Hab keine Angst – du wirst Wunderbares entdecken. Gerne helfe ich dir auf diesem Wege.

Auf meinen letzten Blog anlässlich meiner Marke habe ich schon fast eine Flut von begeisterten und überwältigenden Kommentaren erhalten. Schreibt mir weiter – eure Zustimmung und Unterstützung ist für mich ganz wichtig.

Euer

Manuel Gomes

Mensch, brich aus deiner Wohlfühlzone aus!

Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe

so müd geworden, dass er nichts mehr hält.

Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe

und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,

der sich im allerkleinsten Kreise dreht,

ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,

in der betäubt ein großer Wille steht.

 Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille

sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,

geht durch der Glieder angespannte Stille –

und hört im Herzen auf zu sein.

Kommst du auch dir manchmal vor wie dieser Panther im Gedicht von Rainer Maria Rilke, eingesperrt hinter Stäben? Unfähig, die Stärken, die in dir liegen, auszuspielen? Dann bist du nicht allein. Es ist ein Jammer – viele Menschen spielen ihre Fähigkeiten nicht aus und folgen ihrer Berufung nicht. Sie sind gefangen in der Prägung durch Erziehung Schule. Kaum bist du in diesem System, wird versucht, dich an die Berufe und die vorhandenen Jobs anzupassen anstatt umgekehrt, den für dich richtigen Beruf – deine Berufung – herauszufinden und dich glücklich zu machen. Vogel, friss oder stirb!

Das darfst du nicht zulassen. Zu kostbar sind dein Leben und die Talente, die unentdeckt in dir schlummern. Nimm dir die Zeit, hör in dich rein, finde heraus, was dich glücklich macht, welche Tätigkeit dich motiviert, jeden Morgen aufzustehen und dich mit Freude auf den Weg zur Arbeit zu machen. Um auszubrechen, brauchst du Mut. Die Möglichkeit beim ersten Versuch zu scheitern, darf dir keine Angst machen. Denn der Weg raus aus dem Korsett, setzt ungeahnte Kräfte in dir frei, weil du auf dich, dein Herz und nicht auf andere gehört hast. Du entdeckst dich, kommst dem, was dich einzigartig macht, immer näher und näher.

Geh raus aus deiner Wohlfühlzone, mach den ersten Schritt.

 Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich diesen auch gemacht. Und ich kann dir gar nicht sagen wie dankbar ich bin, diesen Schritt gemacht zu haben. Auch du kannst das!

Schreib mir, ruf mich an. Ich gebe dir gerne meine Erfahrungen weiter – und freue mich darauf, auch von dir zu lernen.

 Euer

Manuel Gomes

Frag dich mal: Willst du das wirklich?

Meine Devise ist: Halt immer wieder mal inne und schau zurück auf dein Leben. Du hast den ganzen Weg – von der Geburt über die Kindheit, Kindergarten, Schule, Ausbildung und so weiter – hinter dich gebracht, hast einiges erreicht und erlebt. Doch mal ehrlich, hast du das alles mit Bewusstsein gemacht und weil du das auch wirklich willst? Hast du dir die Zeit genommen, über Konsequenzen und Alternativen deines Tuns nachzudenken?

Haben wir im Leben nicht alle schon mal das ein oder andere nur deshalb gemacht, weil es Eltern, Lehrer oder sonst Menschen in unserem Umfeld von uns verlangt haben? Weil sie – nicht aus böser Absicht – wollen, dass wir das Leben so leben, wie es ihren Vorstellungen und den Konventionen entspricht, aber nicht so, wie wir es wollen. Fakt ist: Die über dein Leben bestimmt haben und es vielleicht immer noch tun, fragen und wissen nicht, was du eigentlich willst. Sie wollen, dass man die Dinge so macht, wie man sie macht.

Das solltest du nicht einfach so akzeptieren. Klar, vieles konntest du als Kind oder Jugendlicher selbst noch gar nicht entscheiden. Aber dennoch hast du schon früh eine Wahl. Doch, bevor du dich für deinen ganz persönlichen Weg entscheidest, musst du wissen, was du wirklich willst – und um dir dessen wirklich sicher zu sein, musst du gewisse Erfahrungen selbst machen. Ok, du kannst dabei mal auf die Nase fallen, aber langfristig führt dich dieser Weg zu dir selbst. Denn wenn du auf dich hörst – auf das, was du tief in dir drinnen wirklich willst – werden sich die Dinge positiv für dich entwickeln. Nicht getan zu haben, was man wirklich will, zählt – so wissen wir von Aufzeichnungen von Pflegern – zu den Dingen, welche todgeweihte Patienten mit Rückblick auf ihr Leben wirklich bereuen.

„Will ich das wirklich?“ Es ist also enorm wichtig, dass man sich diese Frage wieder und wieder stellt. Ich mache das täglich, jeden Morgen nehme ich mir Zeit, halte inne, suche die Ruhe und bereite mich gedanklich auf den bevorstehenden Tag vor. Und dann geh ich mit positiver Energie und einem Lächeln auf den Lippen den Menschen und dem Tag mit seinen Herausforderungen, Chancen und seinen unbezahlbaren Momenten entgegen. Und dann sag ich zu mir selbst: „Manuel, das Leben ist einfach wunderbar!“

An dieser Stelle möchte ich euch allen für das überwältigende Feedback auf meinen ersten Blog von ganzem Herzen danken. Schreibt mir bitte weiter, ruft mich an – eure Tipps sind sehr bereichernd für mich.

Euer

Manuel Gomes

Geht nicht? Geht eben doch!

Wie oft habt ihr nicht schon gehört „Das geht nicht“, „das macht man nicht so“, „das musst du vergessen – keine Chance“.. Ihr kennt das womöglich. Und vielleicht – so hoffe ich für euch – habt ihr auch mal die Erfahrung gemacht, dass wenn ihr gegen all die vielleicht gut gemeinten, meist aber dummen Ratschläge, gehandelt habt, ihr Erfolg hattet. Mehr Erfolg als die anderen.

 Was sagt das einem? Den Erfolg bestimmst du; und niemand sonst; und du bestimmst auch, wenn du mehr davon willst. Das Schöne am Erfolg ist, er lässt sich wiederholen – und steigern.

 „Ein guter Rat ist teuer“. Das stimmt, wenn man von den schlechten Erfahrungen der anderen lernt und dadurch verhindert, dass einem dasselbe widerfährt. Ein gut gemeinter, aber schlechter Rat kann dir teuer zu stehen kommen, wenn man auf andere hört und eben die Dinge nicht tut, von denen man instinktiv weiss, dass sie die richtigen sind. Und so sich grosse Erfolge selbst verbaut.

 Mein Prinzip ist ganz einfach. Ich mache Dinge mit und aus Leidenschaft. Und dann kommen sie gut. Wenn ich Dinge halbherzig mache und nicht dahinter stehen kann, habe ich auch keinen Erfolg. Mein Ratschlag: Glaub an dich, Deine Instinkte und dein Bauchgefühl. Gib dein Bestes – dann kommen die Dinge gut.

Wie motivier ich mich? Es gibt nichts Schöneres als Erfolg und Schönste ist der Erfolg im Team. Wenn du zusammen mit deinen Kolleginnen und Kollegen einen Kunden mit einem aussergewöhnlichen Erfolg glücklich machst, dann gibt dir das enorm viel zurück. Das grösste Geschenk sind Anerkennung und Respekt für deine Leistungen.

 Das war die erste Ausgabe meines Blogs, bei dem ich euch meine Erfahrungen und Tipps weitergeben will. Wichtig ist für mich, von euren positiven wie auch nicht so tollen Erlebnissen zu erfahren. Schreibt mir – ich danke euch schon jetzt von Herzen.

 Euer Manuel Gomes