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Fokus – Zeit – Geduld – so schaffst du die Transformation

„Visualisierung war der Schlüssel zu meinen Erfolgen“ las ich erst kürzlich in der aktuellen Ausgabe von „Red Bulletin“, dem Red Bull Magazin. Die Worte stammen von Michael Phelps, dem Olympioniken mit den meisten Medaillen in der Geschichte der Olympischen Spiele überhaupt – 28, davon sage und schreibe 23 in Gold. Als Vierzehnjähriger schon setzte sich der amerikanische Jahrhundertschwimmer Zeitlimits bis aufs Hundertstel einer Sekunde – und hat sie erreicht.

Wenige Menschen sind in jungen Jahren schon so fokussiert wie dieser Ausnahmeathlet. In Treffen mit Freunden und Bekannten erfahre ich hingegen immer wieder von Geschichten, welche einem ähnlichen Muster folgen. Mit Anfang zwanzig sind sie in einem Unternehmen angestellt, verdienen gutes Geld und leben in der Hoffnung, dass sie eines Tages die grosse Karriere machen. Was dann oft passiert – sie werden einfach übergangen – und dann kommt das Erwachen. Und dann stellen sie sich die Sinnfrage: Was will ich wirklich in meinem Leben?

Viele Menschen sind von den Prägungen ihres Lebens derart determiniert – sie machen Dinge, die gesellschaftlich positiv beurteilt werden, aber nicht ihren eigentlichen Wünschen entsprechen. Man geht in die Ferien, weil man einfach in die Ferien geht. Man fährt ein Auto mit einer Marke, weil diese gesellschaftlich akzeptiert wird. Wer so sein Leben lebt, der lebt es für andere und nicht für sich selbst. Früher oder später kommst du an einen Punkt, wo du dies nicht mehr willst. Und dies ist ein Glücksmoment, denn jetzt hast du die Chance die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Ich weiss, von was ich spreche. Ich bin aus der Situation ausgebrochen, habe mich befreit von meinen Prägungen, habe mir ein Ziel gesetzt und dieses konsequent verfolgt. Von diesem Punkt an konnte mich nichts davon abbringen.

Grosse Veränderungen passieren nicht über Nacht – sie brauchen Zeit und Geduld. Wenn du also etwas in deinem Leben erreichen willst, dann sei konsequent aber auch geduldig mit dir selbst.

Und noch was: Kommuniziere deine Ziele. Indem du das tust, machst du die anderen Menschen indirekt zu Verbündeten für dein Unterfangen. Dieses Phänomen ist als selbsterfüllende Prophezeiung bekannt– wenn viele Leute fest daran glauben, dass etwas eintritt, dann wird das auch passieren.

2017 ist bisher ein besonderes Jahr für mich gewesen. Nicht nur weil ich 30 geworden bin. Viel Positives hat sich in meinem Leben getan. Ich schaue zurück, und schaue nach vorn, setze mir neue Ziele. Mein Leben wird sich erneut verändern, nicht aber das Bewusstsein, mit dem ich neue Dinge angehe.

Hab Mut – du kannst nur gewinnen.

Euer

Manuel Gomes